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Unter dem Motto „Im Zusammenspiel“ wird vom 09. August bis 16. September erneut eine Gemeinschaftsausstellung von Gieselheid und Dr. Franz-Albert Tröster in der Turmhalle der Marienkirche gezeigt. Es können zahlreiche Skulpturen aus Holz und Stein sowie Kalligrafien, Collagen und Assemblagen während der Öffnungszeiten der Kirche besichtigt werden.
Für die Eheleute war das kreative Schaffen immer auch ein meditativer Ausgleich in ihrem arbeitsreichen Berufsleben. Von besonderem Reiz sind Gieselheid Tröster Arbeiten, die kalligraphisch gestaltete Schriftzüge mit grafischen, symbolträchtigen Elementen oder Farbflächen verbinden. Diese bildhaften Bereiche verschmelzen zu einer rhythmisch ausgewogenen Einheit. Es reizt Frau Tröster, Naturmaterialien, Fundstücke oder rostiges Metall kreative zu beleben und diesen in ausdrucksstarke Assemblagen zu verwandeln. Sind bei den Kalligrafien keine Autoren vermerkt, handelt es sich um eigene Sinnsprüche der Künstlerin.
Die Bandbreite der bildhauerischen Arbeiten von Dr. Albert-Franz Tröster reicht von realistischen über expressive bis hin zu abstrakten Exponaten. Bei der Bildhauerei bevorzugte er die freie Arbeitsweise, um auf überraschende Eigenheiten des Materials reagieren zu können. Dabei ergeben sich oftmals spannungsreiche Kontraste, zwischen betont geglätteten Formen und noch belassenen strukturierten Zonen des Holzes. Einige Skulpturen mit sakraler Ausstrahlung haben den Weg in Kirchen unseres Bundeslandes gefunden. Gemeindemitglieder und Gäste unserer Stadt werden vielleicht den Skulpturen „Segnender“ in St. Marien oder „Rufer“ in St. Nikolai begegnet sein.
Mögen sich die Exponate dem Betrachter erschließen und ihn berühren. Besucher der Ausstellung sollten die Gelegenheit nutzen, mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.
Anstatt einer Vernissage laden die Künstler zu einer Midissage am 30. August um 16. 00 Uhr ein.
Pastor Christoph Lehnert wird die Midissage eröffnen und die Laudatio halten